Capbreton vibriert noch immer von der jüngsten Welle der Emotionen: Die Schüler des Jean-Rostand haben gerade einen herzlichen Empfang für ihre Austauschpartner aus Finnland organisiert und eine einfache Woche des Kulturaustauschs in eine unvergessliche Zeit für die europäische Jugend verwandelt.
Kulturaustausch in Capbreton: eine Welle französisch-finnischer Freundschaft
Frisch von einem eisigen Aufenthalt in Vantaa im Januar zurückgekehrt, haben die 38 Jugendlichen aus den Landes das Segel der Gegenseitigkeit gesetzt. Auf dem Programm: Eintauchen in das lokale Leben, Teilen des Swellspirits und Entdecken legendärer Spots zwischen Santocha und der Mole von Hossegor. Schon beim ersten Take-off war das nordische Eis geschmolzen und machte einem Line-up aus gemischten Akzenten und mehrsprachigem Lachen Platz.

Sport- und umweltbürgerliches Programm: Wenn Gleiten auf Pädagogik trifft
Das pädagogische Team hat ein straffes Programm zwischen Ozean, See und Wald zusammengestellt; keine Frage, am Rand stehen zu bleiben. Die jungen Finnen reihten Drops auf einer sauberen 1,2-m-Houle aneinander, gecoacht von der Surf-Abteilung des Collège, die gerade zum UNSS-Französischen Meister gekürt wurde. Zwischen zwei Sessions ging es zum Hossegor-See, um die Wasserqualität zu untersuchen, und auf einen Low-Carb-Roadtrip zum Aquarium von Biarritz.
- Einführung in Surfen & Küstenrettung
- Biodiversitätsworkshop rund um den See
- Besuch der Cité de l’océan
- Workshop zum Recycling von Wax und zur Herstellung von Schlüsselanhängern aus gebrauchten Leashes
- Abend zur baskisch-landaisischen Kultur mit mehrstimmigem Gesang
Die lokale Vibe wurde durch einen Besuch des Quiksilver Festival de Capbreton ergänzt, um den Gästen zu zeigen, dass das Gleiten in den Landes auch eine Lebensart ist.
Erasmus+: internationales Sprungbrett für Bildung
Mit der bis 2029 erworbenen Erasmus+-Akkreditierung gleitet die vierte Klasse auf einer soliden Rampe. Das Projekt „Wasser in Europa“ dient als roter Faden: Einsparungen beim Duschen nach der Session, Umweltbewusstsein auf dem Board, Vergleich der Modelle zur Aufbereitung des blauen Goldes zwischen Atlantik und Ostsee. Das Ergebnis: ein deutlicher Sprung im Englischniveau und XXL-Selbstvertrauen, um ihre Ideen vor Publikum zu präsentieren.
| Ziel | Durchgeführte Maßnahmen | Gemessene Wirkung |
|---|---|---|
| Sprachkompetenzen | Buddy-System, gemischte Kurse | +25 % bei den mündlichen Cambridge-Prüfungen |
| Europäische Bürgerschaft | Debatten „Europa gestalten“ | 97 % der Schüler bereit, erneut aufzubrechen |
| Umweltverantwortung | Sanfte Mobilität, Mülltrennung | -1,8 t CO₂-Äquivalent in einer Woche |
Sanfte Mobilität: lieber radeln als CO₂ ausstoßen
Jede Fahrt erfolgte im Rhythmus der Waden, des Busses und des TER. Die Partnerschaft mit dem Surf Camp Hossegor Glisse stellte Cruiser und Helme bereit, um zum Strand zu gelangen, ohne Spuren zu hinterlassen. Die Zahlen sprechen für sich: 612 km insgesamt mit dem Fahrrad, 0 km mit dem Privatwagen.
Ein Ripple-Effekt für das gesamte Collège
Während der Shorebreak nachlässt, plant die Schule bereits neue Swells Richtung Deutschland, Malta und Navarra. Die Projekte werden von den in diesem Jahr gesammelten Erfahrungen profitieren, wie ein stabiles Longboard, bereit, einer kräftigeren Dünung zu trotzen. Das pädagogische Team will auf dieser Dynamik reiten, unterstützt von der lokalen Gemeinschaft und privaten Partnern, wie bei der berühmten Feier der Wellen.
Welche Klassenstufen nahmen am Austausch teil?
Die Klassen der Jahrgangsstufe 8 des Collège Jean-Rostand wurden ausgewählt, gemäß den Erasmus+-Vorgaben für 13- bis 14-Jährige.
Wie wurden die Surfaktivitäten betreut?
Die Sessions fanden unter der Verantwortung von Lehrkräften mit Sportzertifizierung und staatlich geprüften Lehrern statt, wodurch Sicherheit und technische Fortschritte gewährleistet wurden.
Warum wird für die Wege das Fahrrad bevorzugt?
Das Projekt umfasst einen umweltbürgerlichen Aspekt: den CO₂-Fußabdruck zu verringern und gleichzeitig junge Menschen für nachhaltige Mobilität in einer empfindlichen Umgebung wie der Küste der Landes zu sensibilisieren.
Welche Rolle spielt Erasmus+ in dieser Partnerschaft?
Das Programm finanziert einen Teil der Transportkosten, gewährleistet die internationale Versicherung und unterstützt die pädagogischen Ressourcen, wodurch Gleichbehandlung aller Teilnehmenden ermöglicht wird.
Sind für nächstes Jahr ähnliche Austausche geplant?
Ja, Mobilitäten nach Spanien (Tudela) und Malta werden derzeit vorbereitet, während die Partnerschaft mit Vantaa durch den Besuch finnischer Lehrkräfte für ein Job-Shadowing fortgesetzt werden soll.

